Konzerte
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21. April • von Eckardstein
Konzertpartner
Radmann
Severin von Eckardstein

MOZART Klaviersonate KV 457
SCHUMANN Fantasie op. 17
BRAHMS Klavierstücke op. 118
LISZT Sonetto 123 del Petrarca, Dante-Sonate

Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal | Dienstag, 21. April, 20 Uhr
karten
Severin von Eckardstein

Severin von Eckardstein braucht sicher-lich keine Einführung beim Berliner Konzertpublikum. Er gilt als „einer der feinsten und kühnsten Pianisten, die Deutschland momentan anzubieten hat“ (FAZ 2024) und steht in ganz besonderer Weise für die Philosophie unseres Festivals: technisch brillant, ausdrucksstark, mit seinen Interpretationen außergewöhnlich, oft überraschend, mit einer Persönlichkeit, die eher hinter der Ausführung zurücksteht als sich in den Vordergrund drängt.

Längst ist von Eckardstein auch international bekannt und geschätzt. Die Zeiten, in denen der Pianist als „Geheimtipp“ galt, sind lange vorbei, hat er sich doch „mittlerweile den Ruf eines der feinsten, technisch versiertesten Pianisten in Deutschland erworben und (zeigt er) sich von den landläufigen Repertoirevorlieben des Betriebs bewundernswert unbeeindruckt“ (FAZ 2018).

Er eröffnet das Konzert mit Mozarts hochbedeutender und emotional immens ausdrucksstarker c-Moll-Sonate und schließt danach die berühmte Fantasie von Robert Schumann an, deren emotionale Kraft Mozart in nichts nachsteht und gleichzeitig einen visionären Schwung aufweist, der Schumann mit Frédéric Chopin und Franz Liszt zum sogenannten „Dreigestirn“ der romantischen Klaviermusik macht. Von Eckardstein beendet sein Programm folgerichtig dann auch mit der technisch und interpretatorisch höchst anspruchsvollen Dante-Sonate von Franz Liszt.