Sonderkonzert:
3. Nov 2020
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Funk
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Severin von Eckardstein

FRANZ LISZT
Études d’exécution transcendante, S.139


Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal |
Dienstag, 3. November, 20 Uhr

karten
Severin von Eckardstein

Dies ist eine wunderbare und außergewöhnliche Gelegenheit, diese 12 Etüden im Ganzen zu hören, sind sie doch, laut Robert Schumann, außer von Franz Liszt selbst, von kaum einem Pianisten überhaupt zu spielen. Die Aufführung des gesamten Zyklus dauert gerade eine Stunde, doch man könnte argumentieren, dass die Fülle der Noten tatsächlich einem kompletten Konzertabend entspricht.

Von Eckardstein hat sich den „Ruf als einer der feinsten, technisch versiertesten Pianisten in Deutschland“ erworben, der „sich von den landläufigen Repertoirevorlieben des Betriebs bewundernswert unbeeindruckt zeigt“, so die FAZ 2018.

Unter seinen Kollegen geachtet als ein Interpret, der einfach alles zu spielen imstande ist, kann ich mir kaum jemand anderen vorstellen, den ich lieber mit diesem Repertoire hören würde. Daher unser Wunsch, dieses Konzert auf die Bühne zu bringen

Severin von Eckardstein

Severin v. Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchesterkonzerten auf vielen großen Podien der Welt zuhause.

Der Preisträger des „Grand Prix International Reine Elisabeth in Brüssel“ (2003) gab viel beachtete und hoch gelobte Konzerte beispielsweise in Berlin, München, Madrid, Moskau, London, Paris, New York, Amsterdam, Trondheim, Budapest, Hong-Kong, Tokyo und in Seoul. Er gastierte mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Lothar Zagrosek und Marek Janowski und gab wichtige Debuts wie z.B. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Paavo Järvi und dem Dallas Symphony Orchestra mit Jaap van Zweden am Pult. In 2017 debütierte er mit der Ungarischen Nationalphilharmonie in Budapest.

In 2018 war er unter anderem wieder beim Klavier Festival Ruhr sowie bei den „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum zu hören und debütierte mit zwei verschiedenen Rezitalen im Thompson Art Center in New York.

Nach seinem Studium bei Frau Prof. Szczepanska, Prof. Kämmerling und zuletzt Prof. Hellwig in Berlin, wo er auch sein Konzertexamen ablegte, suchte von Eckardstein weitere Anregungen in zusätzlichen Studien an der International Piano Academy Lake Como, erhielt Privatunterricht u.a. von Alfred Brendel und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil. Er selbst erteilte Meisterkurse u.a. in Südkorea, Finnland, Belgien und an der UdK Berlin.

Auch die Kammermusik genießt in seinem Repertoire einen wichtigen Stellenwert. Häufiger konzertiert er mit jüngeren, sehr renommierten Musikern wie Andrej Bielov, Igor Levit, Franziska Hölscher und Danjulo Ishizaka. Zusammen mit Franziska Hölscher hat er die Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Berliner Konzerthaus gegründet.

Seine CD Aufnahmen, u.a. mit Werken von Schubert, Skrjabin, Medtner, Wagner und Schumann sind auf großes Interesse gestoßen. In 2018 ist eine CD mit Werken von Debussy und Dupont erschienen.

Severin von Eckardstein